2011
Jugendfahrt ins Frankenjura
Hier aber ein paar Hundert Fotos der diesjährigen Frankenjurafahrt. Erstmalig und souverän organisiert von unserer frisch gebackenen Jugendleiterin Franzi!
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| Frankenjura 2011 |
Unsere Jugendfahrt ins Frankenjura!
Am 23. Juli ging es dann endlich looos auf Jugendfahrt.
Wir waren alle sehr gespannt wie der Fels ist und wie die Hütte wohl aussehen mag. Dann sind wir nach 7 ½ Stunden Fahrt an der Hütte angekommen. Als erstes haben wir unsere Zimmer eingerichtet anschließend konnte wer wollte mit zum Fels fahren. Das war dann unsere (von Dennis Malou und Thomas) erste Begegnung mit einem Kletterfelsen.Wir hatten alle sehr viel Spaß. Danach haben wir uns im Bach gebadet, wo wir oft noch Schaulustige aus dem Dorf dabei waren (das meist jeden Tag) Wir hatten alle sehr viel Spaß. Dann am Abend hat unser Kochteam (ein großes Lob an Franziska und Manon)
für uns gekocht. Dann konnte man sich an das heiße Feuer setzten oder auch drinnen Spiele spielen. Am Mittwoch sind wir dann zum Rockstore gefahren. Dort haben sich dann manche neue Schuhe, Gurte, Schlingen etc. gekauft, oder einfach nur geguckt.Dann am Freitag sind wir als wir gerade am Fels waren, direkt wieder zurück gefahren, denn es hatte angefangen zu regnen. Als wir dann an der Hütte waren, haben sich manche entschieden zu einer Boulderhalle (Café Kraft) zu fahren und manche entschieden an der Hütte zu bleiben und Spiele zu spielen.
Leider ging die schöne Zeit sehr schnell vorbei und deswegen mussten wir auch schon am Samstag wieder zurück nach Hause fahren. Alles im allen war es einen schöne Jugendfahrt, auch weil sich keiner groß am Fels verletzt hat.Und zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Jugendleiter gute Arbeit geleistet haben und uns nie langweilig wurde
Malou, Thomas, Dennis
Kletterfahrt nach Luxemburg
Fotos konnten leider nicht aufgetrieben werden. Aber der Bericht kann euch hoffentlich einen kleinen Eindruck geben wie es uns in Berdorf ergangen ist.
Nachdem wir alle unsere offiziellen Klettererlaubniserklärungen in der Tasche hatten, machten wir uns am 2. Juni 2011 auf den Weg, um über das lange Himmelfahrtswochenende ein neues Klettergebiet zu entdecken. Am Start war diesmal eine recht große Gruppe: Franzi, Lukas, Chris, Kai, Eva, Manon, Julius, Peter, Thomas, Janine, Olli und Dani.
Auf dem 4-Sterne Campingplatz „Belle Vue“ in Berdorf (in der Nähe von Bitburg) stellte man uns so viel Platz wie wir wollten zur Verfügung und so begannen wir direkt, nach etwa 3,5 Stunden Fahrt, unser Lager herzurichten. Dabei mangelte es uns nicht an schönstem Sonnenschein, wohl aber an genügend Heringen, um bei extremen Windverhältnissen die Zelte sicher aufzustellen. Doch wie so oft auf dieser Fahrt, konnten Chris und sein Bulli, der mit allem (!) ausgestattet war, was das Camperherz begehrt, jegliche Probleme beseitigen.
Natürlich konnten wir es kaum erwarten endlich das neue Klettergebiet zu testen. Thomas’ und Lukas’ Felssuche war leider vergebens, doch immerhin hatten sie die richtige Richtung der Felsen herausfinden können. Und so marschierten wir topmotiviert los. Am ersten Tag verbanden wir die Felssuche natürlich eher unfreiwillig mit einer Waldwanderung, aber als wir einmal den richtigen Weg raus hatten, benötigten wir nur etwa eine knappe halbe Stunde zu den Kletterfelsen. So konnten wir die Autos jeden Tag bequem am Campingplatz stehen lassen und waren sehr flexibel in unseren Aufenthaltszeiten am Fels.
Dieser ist in Berdorf aus Sandstein, hauptsächlich löchrig, aber auch an Rissen und Leisten kann man dort wunderbar klettern. Es gibt außerdem viele Überhänge bis hin zu großen Dächern. So war für jeden von uns etwas dabei und wir konnten wieder mal auf recht hohem Niveau - 6a aufwärts - nach Belieben Topropen oder Vorsteigen. Eine besondere Herausforderung in allen Schwierigkeitsgraden war die Routenlänge: 27m verlangten uns 9-Meter-Sportkletterern schon einiges ab.
Natürlich ergaben sich auch in diesem Gebiet, trotz oder vielleicht gerade wegen der teilweise langen Wartezeiten an einigen Routen und der Internationalität der Kletterer dort, nette Bekanntschaften, sodass wir sehr schöne Tage am Fels verbringen konnten.
Selbstverständlich ließen es sich einige von uns sich nicht nehmen, auch die Kälte eines luxemburgischen Flusses zu testen, der in der Tat auch die gewünschte Abkühlung brachte.
Diese kam am Abend des letzten Klettertages leider auch in Form eines fetten Gewitters vom Himmel und führte zu abenteuerlichen Zeltrettungsaktionen und Planenbasteleien.
Aber selbst dieses Unwetter konnte unsere allabendlich gute Stimmung nicht trüben, was nicht zuletzt an dem leckeren Essen lag. An dieser Stelle möchte ich einmal das Engagement von Franzi, Lukas und Chris loben, die zum ersten Mal die komplette Planung und Durchführung einer solchen Kletterfahrt eigenständig gemeistert haben. Ihr habt wirklich einen großen Teil dazu beigetragen, dass das Wochenende für alle so entspannt ablief!
Und wer weiß, unsere Klettererlaubnis ist noch das ganze Jahr gültig, vielleicht machen wir uns ja schon bald wieder auf den Weg...
Dani
